Leg die Waffen nieder oder warum Frieden in uns selbst beginnt

Frieden, das wünschen wir uns alle aus tiefstem Herzen. Doch wer ist es wirklich der über Frieden und Krieg bestimmt? Wir sehen den Krieg in anderen Ländern, sind schockiert über das Geschehen, schimpfen und toben und vergessen  bei dem ganzen Chaos da draussen unser eigenes.

Denn auch wir führen unsere Kriege, mit den Nachbarn, mit Arbeitskollegen, mit der Familie, mit unangenehmen Situationen, mit uns selbst. Wir verteidigen, rechtfertigen, verfluchen und sind wütend auf andere und am meisten auf uns selbst.  Unser ganz persönliches Schlachtfeld ist bei näherer Betrachtung gar nicht so klein.

Solange bis wir selbst es sind, die die Waffen niederlegen. Die dem angeblichen Feind in die Augen sehen und verstehen, dass auch er nur sein Glück verteidigt.

Solange bis wir verstehen, dass auch er manchmal überfordert ist. Solange bis wir verstehen, dass jede noch so unangenehme Situation uns auffordert, einen anderen Blickwinkel zu versuchen. Solange bis wir verstehen, dass was wir glauben schon zu wissen unter unserer gefilterten Wahrnehmung verzerrt ist.

Solange bis wir erkennen, dass wir selbst es sind, die tief durchatmen und sich selbst befreien können. Solange bis wir erkennen, dass wir nicht gewinnen müssen um zu siegen. Solange bis wir erkennen, dass Vergeben, das größte Geschenk ist, das wir uns selbst machen können. Solange bis wir erkennen, wieviele Menschen wir erreichen, wenn wir selbst den Frieden leben. Solange bis wir in das schmerzverzerrte Gesicht des anderen blicken und erkennen, dass hinter seinen eigenen Kämpfen auch nur ein Freund steht, der sich in sich selbst verlaufen hat.

So lasst uns mutig sein, unsere Waffen niederlegen und erkennen, dass wir uns und der restlichen Welt kein schöneres Geschenk machen können.

Legt die Waffen nieder, und zeigt mutig eure Herzenswünsche. Fangen wir an , JETZT!

Mit Verständnis für den anderen, mit Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, mit der Liebe zu uns selbst und anderen. Behandeln wir unsere Mitmenschen, so wie wir es uns wünschen würden, auch an schlechten Tagen.

Legen wir die Waffen nieder, und fangen an zu leben, denn das ist Freiheit! Und Freiheit ist friedlich!

Alles liebe eure Julia

 

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3 Gedanken zu “Leg die Waffen nieder oder warum Frieden in uns selbst beginnt

  1. Sehr schöner Anstoß Julia!
    Hier meine Gedanken:
    Jede Situation die mich ärgert, kann zu einer positiven Erfahrung werden, weil ich durch das Beobachten meiner eigenen Gefühle ruhiger und friedvoller werde. Sei es z.B. im Straßenverkehr, in einer langen Supermarktschlange, mit Arbeitskollegen oder unfreundlichen Menschen. Das Erkennen des eigenen „sich ärgern“ ohne diesen Ärger zu verdrängen, führt zu einer Gelassenheit und Friedfertigkeit. Auch viele schmerzhafte Erfahrungen, können durch den Prozess der bewussten Beobachtung positiv transformiert werden. Lasst uns den Frieden in uns selbst beginnen und ein gutes Beispiel für andere sein! Lasst uns erkennen, dass die böse Welt da draußen auch nur ein Spiegel und Lehrer unseres Selbst ist. Hören wir auf zu verurteilen und fangen wir mit Verständnis an zu Lieben. Peace! 🙂

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    • da bin ich voll bei dir stefan, genau so ist es… was für eine spannende Erfahrung sich selbst zu beobachten und dann zu erfahren, wie viel man schon gelernt hat ! Ich danke dir für deinen schönen wertvollen Worte !

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